Algen werden seit der Antike in Küstengebieten als Tierfutterzusatz verwendet. Es handelt sich derzeit um eine zu wenig genutzte Ressource, bei der es sich aufgrund wertvoller Bestandteile positiv auf Tiere auswirken kann. In der aktuellen Studie untersuchten wir, ob die Supplementierung von Algen einen Einfluss auf das Arsenprofil der Milch hat. Das Ergebnis zeigt, dass sowohl As(V) als auch Gesamtarsen abnahmen, wenn Algen supplementiert wurden, was darauf hindeutet, dass keine Sicherheitsrisiken für Milch und Milchprodukte bestehen, wenn eine Algenmischung von 91 % Ascophyllum nodosum und 9 % Laminaria digitata in den in der vorliegenden Studie verwendeten Mengen unter Berücksichtigung des Arsengehalts gefüttert wird.
Mittwoch, 17.07.2024